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Eindrücke aus Linz (Peter & Alex)

K640_team_linzWie immer, gibt es nach einem erwähnenswerten Wettkampft unsere Eindrücke. Auch wenn wir uns vorgenommen haben, uns kurz zu halten, dürften die Emotionen am Wochenende so gewaltig gewesen sein, dass es doch ein wenig länger ausgefallen ist. Viel Spaß beim Lesen und Mitleiden:

Peter’s Tag rund um Linz:
K640_peter-run

Alex und Michi haben sich die letzten Tage vor St. Pölten mächtig ins Zeug gelegt, um den Teamanhänger noch fertig zu bekommen.

Nach St. Pölten haben uns auch unsere größten Fans (Frau, Freundin, Kind, Freundin von Frau, Freundin von Freundin) begleitet, so dass wir mit mehreren Autos anreisen mussten. Linz war der erste Triathlon, wo wir gemeinsam im von unserem Sponsor Sonnleitner zur Verfügung gestellten Auto samt Teamanhänger angereist sind.

Schon beim Einparken ernteten wir verwunderte Blicke. Gemeinsam ging es dann, natürlich in Teamkleidung, zur Anmeldung. Beim Auspacken der Renngeräte blieben dann einige Kollegen neidvoll stehen und sahen unserem Treiben zu. Zum Einrollen ging es mit den Rädern zur nächsten Bäckerei, um den Hunger bis zum Start in Grenzen zu halten. Vor dem Start sind dann auch unsere Fans eingetroffen. Natürlich in pinkem Outfit inkl. pink gefärbter Fingernägel. Die Startvorbereitungen der vier pinken Jungs wurde übrigens auch vom Linzer Fernsehen eingefangen.

Bis hierher war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Dann wurde es mühsam.

Schon beim Schwimmen gab es nur Prügel und Tritte. Viele glauben wohl beim Schwimmen schon alles klar machen zu müssen und gingen extrem aggressiv ans Werk. Das Positive der ersten Disziplin war, dass ich die letzten 400m Seite an Seite mit Mario geschwommen und aus dem Wasser gestiegen bin. Ich konnte dann einige Sekunden schneller wechseln und noch vor ihm die 1. Wechselzone verlassen. Doch noch auf dem Damm hat er mich eingeholt und ist rasend schnell aus meinen Augen verschwunden.

Das Radfahren war am Anfang eigentlich ganz OK – bis der Wind kam. Ich als schlechter Radfahrer habe damit besonders zu kämpfen. 40 km gegen den Wind haben mich körperlich, aber vor allem mental extrem geleert. Ich war so froh wie nie, die zweite Wechselzone zu sehen.

In der Hoffnung, beim Laufen noch etwas gut zu machen, lief ich los. Ich musste allerdings schnell erkennen, dass der Körper zwar schon sehr müde, ich aber vor allem im Kopf nicht mehr bereit war, an meine Grenzen zu gehen. Ich konnte auch aus kleinen Zielen keine Motivation mehr schöpfen.

Auf den letzten paar hundert Metern haben mich meine Tochter und meine Frau begleitet. Mit intensiver Anfeuerung wollten sie mich noch zu einem Zielsprint motivieren, aber ich hatte mental nicht mehr die Kraft.

Im Ziel war ich völlig emotionslos. Ist mir noch nie passiert!

St. Pölten war einfach nur Freude, Linz nur Krampf. Vielleicht braucht der alte Mann auch schon mehr Regeneration (körperlich und mental). Zusammenfassend kann man sagen: Auftritt Top, Wettkampf Flop.

Mal sehen wie es dieses Wochenende in Kuchl läuft.

alex-run

Für Alex ist der Bewerb so verlaufen:

Beim Chillen am See machte sich schon starker Wind bemerkbar, der meine Motivation nicht unbedingt verbesserte. Nichts desto trotz sollte um 12:00 Uhr der Startschuss fallen. Das Schwimmen ging erstaunlich gut und der Wechsel aufs Rad verlief auch glatt. Am Rad fühlte ich mich gleich wohl, musste aber dann bei Kilometer 25 feststellen, dass die Kampfrichter bei diesem Wettkampf wohl nur für die Statistenrolle angestellt wurden. Ich habe ca. 20km eine Gruppe von 15-20 „fairen“ Triathleten mitgezogen und der Kampfrichter fuhr zweimal vorbei, wollte allerdings anscheinend keine Arbeit haben. Er hat es zweimal bei einem kurzen Pfiff belassen und mit den Worten „Jungs so nicht“ die Sache abgetan. Das lies meinen Blutdruck dermaßen steigen das ich den Jungs ziemlich lautstark klarmachen musste welche …… sie sind. Der Wind gab natürlich auch noch die nicht erwünschten Probleme dazu.

Der Wechsel in die Laufschuhe gelang dann auch wieder einigermaßen gut. Genauso wie die gesamte Laufstrecke. Der Zielkanal wollte einfach nicht kommen, aber ich sah ihn dann doch noch.

Für mich gibt’s ein großes Resümee. Leider wird in diesem Sport immer mehr mit unfairen Mitteln gekämpft und keinen Interessiert es. Ein großes Pfui an diese Sportler und an die Veranstalter.

Alex

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