du liest...
Tri

„leck mi do da Ged …“ (Mario)

K640_CIMG4352… in Kuchl woas koid.

Wie schon von Peter erwähnt, war die Anreise von Kälte, Nässe und fehlender Motivation geprägt. Da Triathlon aber bekanntlich kein Kindergeburtstag ist, gab es keinen Weg zurück.

Als ich vor dem Start ins Wasser gegangen bin, hab ich kurz mal überlegt ob „Manderl“ oder „Weiberl“. Derart kalt ist es mir im Gnack noch nie in den Neopren reingeronnen. Gott Sei Dank, kam der Startschuss relativ schnell, somit waren auch die Gedanken an das Zittern und wieder heim wollen verdrängt.
Ein Gedanke blieb allerdings wehement bis in die erste Wechselzone: „Ich finde heute bei der Kälte keinen Rhythmus!“ Als ich nach endlosen 1,5 km die rettende T1 erreicht habe, bot sich mir ein ernüchterndes Bild. Knöcheltifer Dreck und in meiner Reihe nur mehr ein Rad – wenigstens das Richtige. Also rauf auf den Bock und die eigene Stärke ausspielen. Dachte ich zumindest …

Nach 3 km am Rad hatte ich schon einige Überholmanöver hinter mir. Allerdings von hinten! Bis nach dem Anstieg und der Wende bei Halbzeit ging genau gar nichts. Bei der Rückfahrt schoss mir allerdings urplötzlich wieder der Saft in die Beine. Nun hieß es Schadensbegrenzung zu betreiben, was ich bis ins Ziel auch gemacht habe. Auf der letzten Rille heim in die Wechselzone und raus auf den Zehner.

Durch die kalten Füße (ich glaub geschlafen haben sie auch) hatte ich in den Laufschuhen auf den ersten 3 Kilometern das Gefühl, als hätte ich noch die Radschuhe an. Ein Blick nach unten beruhigte mich allerdings und ich dachte mir einfach draufhalten, irgendwann tauen sie schon auf. Und so war es auch. Das kribbeln wurde von Meter zu Meter besser und ich bin meinen besten 10er bei einer Olympischen Distanz gelaufen. Passt ja auch.

Schade, dass es ausgerechnet in Kuchl wettermäßig nicht gepasst hat. Die Veranstaltung hätte Sonnenschein verdient – vielleicht  im nächsten Jahr wieder.

Nun heißt es in den Wochen wieder einige Laufbewerbe absolvieren. Am nächsten Wochenende beginnt ja die Runningtour. Auch wenn das Herzblut im Triathlon steckt, die Laufwettkämpfe dienen zumindest als schnelle Einheiten. Mal schauen was da heuer geht.

Bis bald
Mario

hier noch ein paar Impressionen aus Kuchl:

K640_CIMG4352endlich mit neuem Helmdesign (wir haben schon nicht mehr geglaubt, dass wir unserer Aufkleber noch kriegen)

K640_CIMG4353der team-Anhänger zog wie immer neugierige Blicke auf sich

K640_CIMG4354Michi nach dem Rennen (die Stimmung im team ist immer gut)

K640_CIMG4357unser „Parknachbar“ Norbert Langbrandtner, viel Glück in Kärnten

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: