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Peter’s München Marathon

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Der München Marathon war der Abschluss einer doch langen Saison ohne wirklichen sporlichen Höhepunkt.

Die paar Wochen zwischen der Tri-Motion und München ließen eine sinnvolle Vorbereitung auf den Marathon nicht zu.

Zwar wurden einige zwei Stunden Läufe absolviert und auch ein 3-Stünder war zur Gewissensberuhigung dabei, aber von einer Marathonvorbereitung kann man nicht sprechen.

In diesem Bewußtsein hatte ich keine hohen Erwartungen an die Endzeit. 3:10 wären eine tolle Leistung gewesen. Aber es kam alles ganz anders.

Anstatt die 3:10 anzulaufen ließ ich mich von Mario, der mit mir laufen wollte und vor allem von diesem drei Stunden Luftballon, der ständig vor meiner Nase umherschwebte von meinem Vorhaben abbringen.

Das erste Drittel liefen wir in einem 4:15 Schnitt. Ergibt am Ende 3:00. Vorausgesetzt man kommt bis zum Ende. Nach 10 km merkte ich, deutlich zu schnell. Nach 12 km musste ich Mario ziehen lassen. 14 km schaffte ich gerade noch in einer Stunde. Dann war es vorbei mit mir.

Ich musste deutlich zurückschalten, der km-Schnitt pendelte sich bei ca. 5 Minuten ein. Mit diesem Tempo hatte ich dann körperlich keine Probleme mehr. Mental war es allerdings die volle Härte. Besonders wenn ich die Endzeit hochrechnete – langsamer als beim IM 2008? Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft die 3:20 knapp zu unterbieten.

Mit dem Abstand von einer Woche muss ich mir dann doch einige Fehler eingestehen. Einen Marathon zu laufen, einfach mal so als Saisonabschluss ohne Fokus auf den Wettkampf ist mehr als Überschätzung. Das geht vielleicht noch mit einem Halben. Ein Marathon erforder Demut.

Den zurechtgelegten Marschplan gleich noch bei den Startvorbereitungen umzuwerfen und einem utopischen Ziel von 3:00 nachzulaufen – da sollte ich doch schon mehr Erfahrung vorzuweisen haben.

Positiv kann ich mitnehmen, dass ich über zweieinhalb Stunden eine intensive Mentale Trainingseinheit hatte und wenn dich der Mann mit dem Hammer schon bei 12 km trifft, kommt er bei 33 km nicht mehr.

Somit – viel gelernt, wenig erreicht.

Grüsse Peter

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