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Peter’s „Wintertag“ in Kuchl

Den Triathlon in Kuchl hatte ich vom letzten Jahr noch als kalte Angelegenheit in Erinnerung.
Aber schlimmer geht´s immer.

Schon im Vorfeld wurde eine Neopflicht ausgesprochen. Wassertemperatur 17°C.
Am Wettkampftag betrug die Wassertemperatur „offiziell“ nur mehr 15°C.
Daher wurde die Schwimmstrecke auf eine Runde verkürzt.
Auch die Außenbedingungen waren nicht gerade einladend. 8°C und Regen!

Einige Male setzte sich der Gedanke fest, wieder nach Hause zu fahren.
Das Startsackerl und das Finisher T-Shirt hatten wir ja schon.
Aber wie sollten wir das zu Hause erklären?

Also haben wir im Regen unsere Startvorbereitungen getroffen.

Gestartet wurde in kleineren, kurz aufeinander folgenden Wellen.
Das obligatorische Einschwimmen vermisste man allerdings völlig.
Die Teilnehmer mussten vom Veranstalter förmlich ins Wasser gezwungen werden.

Nach dem Startschuss, Alex und ich waren in der gleichen Startwelle, war es mir fast unmöglich das Gesicht unterzutauchen. Erst nach der ersten Hälfte gelang mir so etwas wie ein Schwimmstil.

Endlich aus dem Wasser der erste Wechsel. Die Ärmlinge ließen sich durch die Nässe kaum überstreifen und die Füße waren nur mühsam in die Schuhe zu bringen.
Endlich auf dem Rad ging es dann weiter. Wasser von oben, Wasser von unten, Wasser von vorne, Wasser von hinten.
Das Radfahren in der Ebene ging eigentlich ganz gut. Aber am Berg war es aber mühsam, diese leblosen Dinger im Kreis zu bewegen. Absolut kein Gefühl in den Beinen.
Beim Wendepunkt traf ich das erste mal auf Alex. Er fuhr knapp hinter mir und bis in die Wechselzone konnte ich meine kleinen Vorsprung auch verteidigen.

Der zweite Wechsel verlief wie der erste, nur noch deutlich langsamer.
Meine Finger waren so gefühllos, dass ich Mühe hatte, den Helmverschluß zu öffnen.
Auch in den Beinen hatte ich absolut kein Gefühl. Ich kam einfach nicht in meine Laufschuhe.

Nachdem ich die Wechselzone endlich verlassen konnte, ging es eigentlich recht flott voran.
Ich konnte einen Teilnehmer nach dem anderen überholen.
Bei 6 km tauchte dann überraschend Alex vor mir auf.
Durch meine unglaubliche Wechselzeit hat er mich in der Wechselzone überholt (hier habe ich alleine 2:30 auf Alex verloren).
Mit Alex im Nacken konnte ich noch einen zufriedenstellenden 10er abliefern und spürte im Ziel dann zum ersten mal auch wieder meine Beine.

Rückblickend war es ein erfolgreicher Tag mit vielen neuen Erfahrungen.
Am Morgen wäre ich einer Absage allerdings nicht abgeneigt gewesen.

Jetzt geht es in die wohlverdiente Regenerationswoche, bevor der letzte Trainingsblock folgt.

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