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Fuerteventura …

… eine Reise wert. Im März bei sommerlichen Temperaturen Grundlagenkilometer am Rad zu machen, das hat seinen Reiz. Die kanarischen Inseln sind zu dieser Jahreszeit wohl die erste Adresse um zu trainieren. Die langen Oberteile und Hosen können getrost zuhause, oder zumindest im Hotelkasten bleiben. Wie mir einige Radkollegen aus Deutschland berichtet haben, dürften wir mit dem Wetter doch ziemliches Glück gehabt haben, da es in der Woche zuvor, völlig unüblich ein paar Tage kühl und regnerisch war.

Ich konnte jedoch vom ersten Tag an im Sommer trainieren. Bei zwei Ausfahrten war allerdings der für Fuerteventura übliche Wind der ständige Begleiter. Da werden dann die Ausfahrten zum Kraftausdauertraining. Es war aber nicht wirklich ein Problem, da man sich in der Gruppe gut abwechseln kann.
Von der Landschaft her ist man allerdings verwöhnt, wenn man die letzen 5 Jahre in Cesenatico die Radgrundlage gesetzt hat. Hier hat Fuerte außer Steinen nichts zu bieten. Dank angeblicher 700 Mio Euro EU-Förderung sind die Straßen allerdings der absolute Wahnsinn. Es wäre super, wenn wir hier bei uns solche Straßen hätten wie dort in den entlegendsten Dörfern.

Der Hauptteil des Trainings fand natürlich am Rennrad statt. Aber auch das Schwimmen um 7:30 am Morgen im beheizten 50m-Pool unter Sonnen und Palmen ist schon was anderes als das Frühschwimmen im Hallenbad. Am Dienstag (dem radfreien Tag) stand der Longjogg am Programm. Die Runde führte zum Leuchtturm (mit massivem Anstieg) wieder zurück zum Hotel. Ein ständiges bergauf bergab bei zum Teil starken Wind. Es sollte zwar eine Grundlageneinheit werden, aufgrund der äußeren Umstände war ich aber die gesamten 23 km im GA2 Bereich unterwegs. Macht auch nichts.

Nun bin ich mit einigen Grundlagen-Km mehr wieder zuhause im nasskalten Österreich und hoffe, dass auch mein Rad noch den Weg von Fuerteventura zurück findet. Leider hat beim Transfer vom Hotel zum Flughafen irgendetwas nicht wie geplant funktioniert, was dazu führte, dass ich nach einer hektischen 3/4 Stunde ohne mein Rad im Flieger gesessen bin.

Fazit:
1) die Kanaren sehen mich im März mit Sicherheit wieder
2) Trainingslager mit Familie funktioniert ausgezeichnet, wenn alle aufeinander ein wenig Rücksicht nehmen

bis bald
Mario

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