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Rennbericht Ironman 70.3 Mallorca

Geil, geiler, verdammt geil

Am 11.05.2012 war es soweit. Ironman 70.3 Mallorca wir kommen. Am Flughafen in Palma gelandet, hieß es als erstes unser Auto abzuholen um danach nach Alcudia zu fahren. Nachdem wir unser Hotel gefunden hatten, machten wir Alcudia unsicher und holten unsere Startunterlagen.
Ein Open-Water Schwimmtraining durfte auch nicht fehlen um zu schauen, ob wir dem Meerwasser auch gewachsen sind. Nach 20 Minuten schwimmen war uns klar, Salzwasser ist nicht mit Seewasser zu vergleichen. Die Salztabletten gegen die Krämpfe braucht man da mal nicht.

Um 16:00 Uhr ging es los zum Einchecken. Eines kann ich sagen, so eine lange Wechselzone wie hier habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Mit rd. 500 m die längste Wechselzone der Welt. Aber naja, ist ja für alle gleich lang.

Die Wechselsäckel abgegeben und nochmals geprüft, wo das Rad steht. Dann machten wir uns auf den Weg ins Hotel um uns geistig und körperlich auf das morgige Rennen vorzubereiten.

The Race Day:

06:30 Uhr: der Wecker läutet. Ein kurzes Frühstück und ab zum Start.
08:20 Uhr: Startschuss unserer Altersklasse. Normalerweise bin ich jemand der am Beginn des Schwimmens voll reinprügelt und danach mit Mühe und Not ins Ziel kommt. Dieses Mal war es anders. Nach einem perfekten Start und einem gleichmäßigen Tempo über die 1,9 Km, beendete ich das Schwimmen nach 34 min. Nur eine Minute langsamer als meine zwei besten Freunde die mir normalerweise 7-8 min draufgeben. Schwimmen beendet und rauf aufs Rad.

Rein vom Gefühl ging es mir am Rad ganz gut, wären da nicht immer die technischen Probleme, die mir das Leben schwer machen. Da war es, mitten im Berg ein Schleifen des Hinterrades. Waren es die Bremsen oder der Reifen der bei meinem Hinterrad streift? Keine Ahnung, denn so wie man mich kennt, war ich zu faul um nachzusehen und drückte denn Berg mit streifendem Hinterrad bis nach oben durch. Oben angekommen war das Geräusch, wie durch ein Wunder weg. Nach einer steilen Abfahrt ging es dann noch 50 km „nachhause“. Geplagt mit Rückenschmerzen am Aerolenker kamen Wimmer Markus und ich dann gemeinsam in die Wechselzone.

Rein in die Laufschuhe und los ging es. Am Anfang war es schwer meinen Rhythmus zu finden und so kämpfte ich mich 5 km mit unterschiedlichem Tempo von langsam bis schnell nach vorne. Ich konnte aber letztendlich mein Tempo doch noch finden und erreichte nach 5:18 Std. das Ziel.

Da ich das Rennen als Erfahrung nehme und mir keine Ziele vorgenommen habe, bin ich sehr zufrieden. Außerdem muß man sich mit 32°C auch erstmal zurechtfinden.

Nach dem Rennen ging es dann 2 Tage nach El Arenal, wo wir ein bißchen Party machten. Eines kann ich aber sagen, es war mit Abstand der geilste Bewerb denn ich je gemacht habe. Und Danke an alle die mir die Daumen gedrückt haben.

Bis bald
Mike

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