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Tri

Rennberichte Sprintdistanz Linz

Bericht Michi:
Dieses Wochenende war es endlich so weit. Der erste Triathlon der Saison stand an. Ich entschied mich für die Sprintdistanz in Linz um meine Form zu überprüfen. Nachdem ich in Braunau verhindert war und ich den 70.3 in St. Pölten wegen dem Tristar Anfang Juni ebenfalls ausfallen ließ, entschied ich mich für diesen schnellen Bewerb.

Es war wirklich wieder mal ein tolles Gefühl, diese leichte Anspannung einen Tag vor dem Rennen zu spüren. Um halb 7 Uhr morgens machten sich Nadine, Alex, Angie und ich auf den Weg nach Linz. Die Wettervorhersage prophezeite Temperaturen bis 24 °C und Sonnenschein. Somit ideale äußere Bedingungen. Mit der Sonne im Gesicht kamen wir sehr entspannt in Linz an und holten uns zuerst die Startunterlagen. Danach ging es zur Materialüberprüfung und dann zum Bike Check in. Neben Alex und mir richteten sich Andi und Pocko vom HVM-Team ihre Wechselzone ein. Somit standen wir uns quasi Auge in Auge im Wettkampf gegenüber.

Nach Einprägung der Wege und der Position unseres Wechselplatzes gingen wir in Richtung See. Der sollte laut Veranstalter 17 °C Grad haben, was angesichts der kurzen Distanz von 750 Metern kein Problem darstellen sollte. Nun wagten wir eine kleine „Aufwärmrunde“ im kühlen Nass und anschließend ging es sofort in den Startbereich. Pünktlich um 9.30 Uhr fiel der Startschuss. Mein Ziel war es, möglichst schnell in einen guten Schwimm-Rhythmus zu finden. Das gelang mir auch wirklich gut. Ich schwamm die ganze Distanz immer ganz links außen. Das war zwar wahrscheinlich ein bisschen weiter, aber dafür ohne gröbere Störungen. Etwas außer Atem ging es dann auf die Radstrecke. Trotz leichten Magenkrämpfen gelang es mir ordentlich hinzudrücken. Jedoch konnte ich meine Konkurrenten vom HVM-Team nicht einholen. Auf den letzten 5 Kilometern legte ich nochmals etwas Tempo zu und beendete den Radsplit sehr zufrieden und mit guten Beinen.

Nun setzte ich alles auf eine Karte und spielte meine Laufstärke aus. Es war hart aber nach ca. 2 Km konnte ich auf Andi Six (HVM) aufschließen und ihn auch abschütteln. Mit einer schnellen Laufzeit und einem rasanten Finish gelang es mir, meine Bestzeit von 1:15:59 um ca. 50 Sekunden nach unten zu drücken.

Im Ziel angekommen, war ich echt fertig aber bei einem Erdinger-Weizen und der für diesen Wettkampf schon obligaten Leberkässemmel konnte ich mich schnell erholen und meinen kleinen persönlichen Erfolg genießen.

In Summe war es ein echt toller Wettkampf mit tollem Ergebnis für mich.

Nun heißt es noch einige Radkilometer zu sammeln, bevor es dann am 3. Juni beim TRISTAR am Attersee ordentlich zur Sache geht.

Bis dahin alles Gute
euer Ironmike

Bericht Alex:

Dieses Jahr ist für mich mal alles anders als die letzten Saisonen. Auf Grund von beruflichen Weiterbildungen und Start meiner Renovierungsaktion zu Hause hatte ich dieses Jahr wenig Zeit zum Trainieren. Das Trainingspensum bewegte sich im Durchschnitt gerade mal bei 3 Stunden in der Woche.

Aber nichts desto Trotz war ich voll motiviert meine persönliche Bestzeit zu knacken.

Beim Schwimmen fand ich schnell in meinen Rhythmus, hatte aber leider das Pech nach ca. 500m auf eine Gruppe aufzulaufen an der es kein Vorbeikommen gab. Somit war meine Zeit leider nicht gut. Aber wer weiß wofür es gut war.

Der erste Wechsel dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Endlich am Rad angekommen, habe ich die ersten Kilometer voll hingehalten. Ich entschied mich dazu, es zu riskieren, das hohe Tempo durchzufahren. In der Hoffnung, dass sich das hohe Radtempo beim Laufen nicht rächen sollte. Mit einem Schnitt von knapp 35 Km/h bin ich zum zweiten Wechsel gekommen, der viel besser klappte als der erste.

Am ersten Kilometer hatte ich einen leichten Krampfansatz. Zum Glück legte sich der dann und ich konnte für mich eine sehr gute Zeit laufen. Ich bin super Happy, dass ich meine persönliche Bestzeit um eine Minute unterbieten konnte. Zumal ich meine bisherige Bestzeit in Gmunden voriges Jahr aufstellte, wo die Radstrecke um 1,5 km kürzer war.

Somit ein toller Bewerb für mich mit viel Selbstvertrauen, dass die Saison auch mit wenig Training gut verlaufen kann.

Next Stage TRISTAR Salzkammergut.
Drückt uns die Daumen.
bis bald
Alex

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