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Adi’s Rennbericht Ironman 70.3 St. Pölten

Gleich mal vorweg, mit der Endzeit von 4:46 bin ich mittlerweile sehr zufrieden auch wenn ich anfangs nicht ganz glücklich war damit!
Aber alles der Reihe nach.

Bereits am Freitag reisten Dani, Peter mit Familie und ich nach Sankt Pölten. Nachdem wir die Zimmer bezogen haben ging es ab zum See um dort ein paar Meter zu schwimmen. Bei zirka 14 Grad Wassertemperatur fielen diese Meter reichlich kurz aus und nachdem wir uns wieder etwas gewärmt haben, ging es ab in die Stadt um dort die Startunterlagen zu holen.
Gleich darauf besuchten wir noch die Expo in der Stadt, wo aber leider nicht viel zu sehen war. Kurz darauf war dann noch die Wettkampfbesprechung bei der wir noch einige wichtigen Infos erhalten haben. Wie sich am Sonntag herausstellen sollte, waren es sehr wichtige Infos, gerade die letzten Meter der Laufstrecke.

Samstag dann noch die letzte lockere Radeinheit bei der ich mit meinem Dad die letzten 25km der Radstrecke abgefahren bin. Am Nachmittag reisten noch meine Mutter, Schwester, Michi, Angie, Nadine und Alex an. Somit war die Fangemeinde komplett und das gemeinsame Abendessen in Sankt Pölten war auch noch recht lustig.
Mit vollgeschlagenen Bäuchen ging es dann noch zum Wettkampfplatz auf einen Spaziergang. Start, Wechselzone und Schwimmstrecke wurden besichtigt und für gut befunden 🙂

Nach einer sehr guten aber etwas kurzen Nacht war der Rennmorgen schon angebrochen.

Um 6 Uhr ging es mit Peter in die Wechselzone um die Räder zu kontrollieren und die Verpflegung anzubringen.
Um kurz nach 7 war es so weit. Mein erster Start über die Halbdistanz und das bei einem echten Ironman 70.3!!!
Schwimmstart ging eigentlich ganz gut doch ich spürte schon auf den ersten Metern dass ich nicht ganz den Tag erwischte, wie ich mir das erhofft habe. Aber gut, kann es ja vielleicht noch werden. Nach dem langen Landgang ging es in den zweiten See um dort die letzten 900 Meter zu schwimmen. Nach 32 Minuten stieg ich aus dem Wasser. Eigentlich konnte ich zufrieden sein, da ich ja mit der Schwimmform absolut nicht zufrieden war. Also ganz passabel.
Nach einem langen Wechsel (600m lange Wechselzone) ging es auf die 90km Radstrecke, inkl. 950 Höhenmetern. Normalerweise bin ich kein Fan von Ausreden und Gejammere, aber an dieser Stelle kurz eine Info zu meinem Knie.
Doch dann kam alles anders als geplant. Ich hatte ja eine richtig gute Radform, und diese wollte ich nun ausspielen. Doch bei KM 10 spürte ich ganz plötzlich einen Stich im rechten Knie. Dort hatte ich doch noch nie Probleme….
Doch ich dachte mir eigentlich nicht viel und fuhr mal etwas mit der Gruppe mit um nicht viel Druck machen zu müssen und das Knie etwas zu entlasten. Doch das funktionierte leider gar nicht und bei KM 30 stieg ich sogar vom Rad und war schon am Aufgeben. Doch irgendwie konnte ich das dann doch nicht auf mir sitzen lassen und dachte mir, ich muss ja sowieso zurück nach St. Pölten und kann auch gleich mit dem Rad locker zurückfahren. Dann ging es mit dem Knie mal besser und mal schlechter. Teilweise wirklich richtig schlimme Schmerzen, echt zum Verzweifeln 😦
Zurück in der Wechselzone war mir dann klar dass ich den Halbmarathon auch noch laufen kann, wenn ich schon mal da bin!
Leider konnte ich mein Tempo nicht laufen! Wenn ich das gewünschte Tempo laufen wollte machte mein Oberschenkel komplett zu und fing an richtig weh zu tun. So musste ich ein Tempo laufen, welches der Oberschenkel zuließ! So ging es dann über die ganze Strecke und kam „relativ entspannt“ im Ziel an.

Da ich meine Garmin bereits beim Radfahren abstellte wusste ich eigentlich nichts von meinen Splits. Im Nachhinein war ich mit den Zwischenzeiten total begeistert. Mit einem Radsplit von 2:36h und einem Halbmarathon von 1:31h muss ich unter diesen Umständen wohl zufrieden sein!!
Und nach ein paar Tagen und einigen Stunden analysieren war ich das auch.

Leider hat sich mein Knie bis jetzt noch nicht ganz beruhigt und die Ursachenforschung läuft auf Hochtouren! Beschädigt dürfte aber nichts sein, soweit konnten wir das bereits feststellen.

Ein großes Danke gilt an dieser Stelle für die tolle Unterstützung an unsere Fans. Mit einer so tollen Anfeuerung konnte ich nicht aufgeben und das war auch gut so!
Anschließend wurde auch noch Peter von uns angefeuert bzw. angetrieben und auch er konnte sehr zufrieden mit einer tollen Zeit finishen. Gratuliere dir auch von dieser Stelle nochmal.

So und nun heißt es abwarten und das Knie wieder abheilen lassen. Dann habe ich wieder einen Termin mit Romi und wir werden die restliche Saison planen. Mal schauen was passiert und was wir anstreben.

Bis bald und gebt Gas

The Rookie Adi

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