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Ironman 70.3 Zell am See

Bei der ersten Auflage des 70.3 in Zell am See wurde das Team von Michi, Mike, Alex und Peter vertreten.
Überraschend war der Bewerb schon im Vorfeld ausgebucht, so dass unsere Spätanmelder Adi und Mario leider keinen Startplatz mehr ergattern konnten. Sie starteten fast zeitgleich in Mondsee über die Olympische Distanz.

Vorweg zum Bewerb. Trotz der Erstauflage gab es keinen erkennbaren Unterschied zu schon eingesessenen Veranstaltungen. Absolut professionell in einer tollen Umgebung. Die Wechselzone war auf einem sehr großzügigen Areal untergebracht mit ausreichend Parkmöglichkeiten.
Die Schwimmstrecke war als Dreieckskurs abgesteckt und sehr gut markiert. Der Start erfolgte in drei Wellen. Etwas Spannung kam auf, als die letzte Welle losgelassen wurde und fast zeitgleich die ersten Schwimmer aus dem Wasser stiegen.
Radfahen in Zell am See, da denkt man doch unweigerlich an Berge. Die Radstrecke war aber fast eben mit nur kleinen Steigungen. Einen Berg vermisst man hier, oder auch nicht. Dafür war der Kurs sehr verwinkelt und erforderte ständiges Abbremsen und Antreten. Großteils wurde auf sehr schmalen Straßen bzw. eher Wegen mit schlechtem Belag gefahren. Auch Holzbrücken und Kopfsteinpflaster waren zur Genüge vorhanden. Bei Trockenheit noch OK, aber bei Dauerregen – wie er beim Radfahren herrschte – sehr gefährlich, wie die zahlreichen Stürze zeigten. Dies wäre auch der einzige Kritikpunkt.
Die Laufstrecke dafür wieder genial. Von der Wechselzone nach Zell am See und dort durch den Ort, mit einigen kurzen, knackigen Anstiegen und entlang des Sees zum Wendepunkt. Insgesamt dreimal. Zusammenfassend trotz des schlechten Wetters ein absolut geiler Bewerb, der nur weiterempfohlen werden kann.

Von uns vier hatte natürlich jeder so seine eigenen Erlebnisse.
Michi startete mit den Pro´s in der ersten Welle und machte beim Schwimmen gleich einmal die Teamhierachie klar. Schnellste Teamschwimmzeit.
Mike, Alex und Peter gingen die erste Disziplin etwas gemütlicher an.
Am Rad konnte Mike dann den Turbo zünden und holte sich die schnellste Teamradzeit in unglaublichen 2:19. Leider hatte er Magenprobleme und konnte kaum etwas essen. Dafür musste er auf der Laufstrecke büßen. Alex und Peter fuhren die Zwei Radrunden auch aufgrund des Wetters kontrolliert, konnten aber trotzdem persönliche Topzeiten abliefern.
Michi konnte seine Laufstärke beim Halbmarathon nicht ganz ausspielen und musste die teamschnellste Laufzeit an Peter abtreten. Mit dem zweitbesten Rad- und Laufsplit sicherte er sich aber den Tagessieg (teamintern natürlich). Mike war aufgrund seiner fehlenden Energiezufuhr auf dem Rad völlig leer und biss sich nur mit Mühe durch – ganz nach dem Motto „death before DNF“. Alex hatte bis zur Hälfte der Laufstrecke ein sehr gutes Rennen, dann begannen seine Knieprobleme wieder. Nur unter starken Schmerzen schaffte auch er das Finish.
Zusammenfassend war Zell für uns eine erfolgreiche Halbdistanz. Wir können den Bewerb einstimmig nur weiterempfehlen.
Auch zu empfehlen ist am 08.09. der 7 Brücken Lauf in Laakirchen.

Euer Team Möma Tri

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