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Duathlon bei der Trimotion

Wie schon die meisten anderen Triathlonveranstaltungen in der heurigen Saison konnte auch die Trimotion in Saalfelden nicht wie geplant stattfinden und musste auf Grund der äußeren Bedingungen als Duathlon ausgetragen werden.  Dabei hatten die Veranstalter noch Glück – am nächsten Tag kam das Hochwasser.
Gemeinsam mit Mike, ca. 110 anderen Athleten und einsetzendem Regen stand ich also am Start zu meinem zweiten Duathlon. Mein erster, ein Crossduathlon liegt schon mehr als 20 Jahre zurück.
Der erste Lauf über drei Kilometer wurde in zwei Runden um den Ritzensee geführt und bot einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Schlammschlacht für den zweiten Laufsplit.
Mike und ich wechselten ziemlich zeitgleich auf das Rad, allerdings war er beim ersten Anstieg gleich auf und davon. An den Wendepunkten konnte ich den immer größer werdenden Abstand mitverfolgen. Am Ende sollten es dann zweieinhalb Minuten sein. Wobei ich mit meiner Radleistung sehr zufrieden bin. Immerhin war es neben zwei Halbmarathons der erste „Triathlonwettkampf“ und sollte zur Formüberprüfung dienen. Der zweite Formtest wurde mit dem Triathlon am Attersee leider verschoben.
Wieder in der Wechselzone angelangt war ich trotz Handschuhe (zu dünn) und Neoprenüberzieher für die Radschuhe (zu kurz) völlig durchfroren. Dauerregen und ca. 10 Grad Außentemperatur ließen jegliches Gefühl aus meinen Gliedmaßen weichen. Denn Helm konnte ich gerade noch selbst öffnen, aber zum Anziehen der Socken und Laufschuhe brauchte ich Hilfe. Vielen Dank an die hilfsbereite Dame.
Mit absolut gefühllosen Beinen ging es dann auf die abschließenden zwanzig Kilometer der neuen Laufstrecke. Diese wurde sehr zuschauerfreundlich rund um den Ritzensee und die Eventarena geführt und musste vier mal bewältigt werden. Prinzipiell eine schöne, anspruchsvolle Strecke. Aber bei Dauerregen eine ziemliche Schlammschlacht.
Trotz der schwierigen Bedingungen konnte ich den Rückstand auf Mike verringern und ihn schließlich überholen. Durchnässt, durchfroren und völlig verdreckt erreichte ich als gesamt 24igster, knapp vor Mike das Ziel. Die gebotene Leistung stimmt mich für Klagenfurt fürs erste recht zuversichtlich.
Trotz der widrigen Wetterverhältnisse war es wie immer eine tolle Trimotion. Diesen Wettkampf kann ich nur empfehlen. Selektiv aber mit einem besonderen Flair.

Bis in drei Wochen

Peter

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