du liest...
Tri

Peter’s Eindrücke aus Roth

Nach 2012 stand das Team wieder an der Startlinie der Challenge Roth. Vertreten wurde es durch Mike und mir als Einzelstarter, Adi, Robert und Michi als Staffelstarter. Diesmal wurde die 30. Austragung gefeiert und ich durfte mit meiner 10ten Langdistanz mitfeiern. Dass es sich um eine Jubiläumsveranstaltung handelt, merkte man irgendwie. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren war ein unglaublich hochkarätiges Starterfeld angereist. Gefühlt waren noch mehr Teilnehmer und noch mehr Zuschauer vor Ort, alle waren noch freundlicher und hilfsbereiter und das Wetter zeigte sich die ganze Woche von seiner allerbesten und heißen Seite.

Sehr beeindruckt hat mich die Normalität der „Stars“. Bei unserem ersten Mittagessen trafen wir Pete Jacobs mit Kaffee und Kuchen (groß und cremig) oder den Maxi-Cosi schwingenden Luke Mckenzie. Am Tag vor dem Start begegnete uns am Rothsee Eneko Llanos mit seiner Crew. Brav in der Schlange vor dem Buffet stehend, um sich dann mit einer Brezen und einem Bier zu belohnen.  Am meisten beeindruckt hat mich allerdings die 83- jährige Nonne Madonna Buder. Diese drahtige ältere Dame mit ihrem Wuschelkopf hat mich durch ihre Erscheinung und vor allem ihre Worte und positive Ausstrahlung extrem beeindruckt. Beim Radfahren durfte ich sie überholen. Ich drückte meinen Respekt vor ihrer Leistung mit einem Daumen hoch aus. Sie gab mir ein Lächeln und Viktoryzeichen zurück. Unglaublich diese Frau.

Zu meinem Rennen. Nach gestresster und später Anreise zum Start, verursacht durch Stau, gab es den gewöhnlichen Startablauf. Reifen aufpumpen, Rad betanken, Kleiderbeutel abgeben, rein in den Neo und zum Start Vorschwimmen. Ich durfte heuer in der zweiten Startwelle und somit 25 Minuten vor Mike, mit dem Ziel erst knapp vor der zweiten Wechselzone eingeholt zu werden, starten. Etwas zu motiviert und dann langsam sterbend brachte ich den Radabschnitt bei großer Hitze und Kopfschmerzen hinter mich. Mike stieg tatsächlich nur einige Minuten vor mir vom Rad. Völlig überhitzt ging es auf die Laufstrecke. Ich brauchte die ersten Labestationen, um mich und vor allem meinen Kopf zu kühlen. Nach den ersten 7 bis 8 km war mein Körper wieder auf Normaltemperatur und die Kopfschmerzen weg. Ich konnte wieder einen vernünftigen Schritt aufnehmen, verbrachte aber bei den Laben viel Zeit mit Trinken und Kühlen. Motiviert, Mike noch zu erwischen und vor der zwei Stunden später gestarteten Staffel ins Ziel zu kommen, lief ich den zweiten Halbmarathon deutlich besser und konnte somit als erster das Ziel erreichen. Zeitlich war ich (10:44:10) natürlich hinter Mike (10:24:27) und der Staffel (9:27:35).
Beim Abendessen waren wir uns noch einig – nie wieder Roth. Am nächsten Tag habe ich jene, die sich für 2015 angemeldet haben schon wieder beneidet. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen.

Wünsche allen noch eine erfolgreiche Saison Peter

Advertisements

Diskussionen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: